Medaillen bei den Paralympics
Auch behinderte Sportler kämpfen um Medaillen. Aus diesem Grund finde ich es gut, dass die Paralympics - also die Olympischen Spiele für die behinderten Sportler - eine immer größere Aufmerksam in der Bevölkeung und in den Medien finden. Wenn Sportler bei den Paralympics Medaillen gewonnen haben, dann wird darüber sogar abends in der Tagesschau berichtet. Außerdem ist der Kampf um die Medaillen bei den behinderten Athleten mittlerweile genauso professionell organisiert wie bei den richtigen Olympischen Spielen auch. Behinderte kämpfen mittlerweile nicht mehr nur um Medaillen, sondern auch um viel Geld. Dank modernster Technik können behinderte Sportler auch schon fast an die Leistungen ihrer nichtbehinderten Kollegen anknüpfen und durch neu entwickelte Prothesen ist damit zu rechnen, dass beinamputierte Läufer in naher Zukunft schneller rennen können als gesunde Sportler. Vielleicht Teilnehmer der Paralympics plädieren deswegen auch dafür, dass sie gemeinsam mit ihren nicht behinderten Sportlerkollegen auf die Jagd nach Medaillen gehen können. Einen derartigen Fall gab es übrigens bereits bei den diesjährigen Olympischen Spielen in Peking: Hier durfte eine beinamputierte Schwimmerin beim Langstreckenschwimmen antreten. Zwar kam sie nicht in die Medaillen-Ränge, allerdings belegte sie einen hochklassigen zehnten Platz. Dieses Ergebnis ist ein Beweis dafür, dass Menschen trotz eines Handicaps genauso gut in einer sportlichen Disziplin sein können, wie nichtbehinderte Athleten.